„Was ich will,
das kann ich!“

Über 60 Schülerinnen der 6. und 7. Klassen nehmen an den MINT – Projekttagen des Ada-Lovelace-Projekts am Gymnasium auf dem Asterstein teil

Die erfolgreiche KoAstersteinBionik5operation zwischen dem Gymnasium auf dem Asterstein und dem Ada-Lovelace-Projekt der Uni Koblenz findet seit Jahren große Resonanz bei „(M)INTeressierten“ Schülerinnen.

Spannende Naturphänomenen auf den Grund gehen, einen eigenen LED – Zauberwürfel löten und mit Hilfe von GPS eine moderne Schatzsuche lösen – all dies waren Inhalte der Projekttage.

So erforschten die Nachwuchswissenschaftlerinnen im Bionik-Workshop das Geheimnis der Lotus-Blüte, deren Blätter immer makellos sauber sind, auch wenn sie im Schlamm wächst und fanden viele Beispiele, wie dieses Prinzip in unserem Alltag Anwendung findet, sei es bei den neuesten Auto-Lacken oder Farben zum Streichen von Häuserfassaden.

Auf großes Interesse stieß auch das Geocaching, das Suchen eines Geocachs mithilfe von GPS-Geräten. Ganz nebenbei erfuhren die Teilnehmerinnen dadurch auch eine ganze Menge zu den Themen Satelliten, GPS und Zentrifugalkraft.

Begleitet und angeleitet wurden die Schülerinnen während der 3 Projekttage durch Mentorinnen (=Studentinnen eines MINT-Fachs an der Uni Koblenz), die sich angetan zeigten, angesichts der großen Motivation der Mädchen. Laura Jäger, Studentin  und Mentorin meinte: „Ich freue mich, dass wir mithilfe unserer Projekte den Mädchen neue Facetten und Perspektiven in MINT vermitteln können! Es ist einfach toll, wenn die Mädchen so begeistert und motiviert mitarbeiten!“AstersteinLöten5

Marlene Weber, Lehrerin am Gymnasium auf dem Asterstein ist von der Zusammenarbeit mit dem Ada-Lovelace-Projekt überzeugt: „Die alljährliche Durchführung des Ada-Lovelace-Projekts bietet unseren Schülerinnen in den  unteren Jahrgängen über den gängigen naturwissenschaftlichen Unterricht hinaus eine sehr interessante, zusätzliche Möglichkeit, technisch-naturwissenschaftliche Phänomene in altersgerechter Form experimentell zu erforschen und zu entdecken. Die Begeisterungsfähigkeit der Mädchen wird hierbei über verschiedene Wege gefördert. So ist zunächst die Lernform des mehrtägigen Projektunterrichts zu nennen, die viele Freiräume ermöglicht und frei von jeder Art von Leistungsbewertung ist. Auch dass die Mädchen ohne die Konkurrenz der Jungs munter „drauf los“ arbeiten dürfen, ist von Vorteil. Die anleitenden Mentorinnen vermitteln dabei als Studentinnen eines MINT-Faches durch ihr eigenes Vorbild, dass Naturwissenschaft und Technik ein lohnenswertes Betätigungsfeld darstellen. Das große Interesse der Schülerinnen macht deutlich, dass wir an unserer Schule mit diesem Angebot der Uni Koblenz auf dem richtigen Weg  sind.“